Wirtschaft

Weite Teile der Gemeinden des Amtes Oder-Welse können auf eine JahrhunderteLandwirtschaftstechnik alte Landwirtschaft zurückblicken. Felder und Weiden so weit das Auge reicht – im Winter ruhend, Im Frühjahr blühend, im Sommer goldgelb und im Herbst bereit für die kommende Saison – so präsentiert sich, auch heute noch, das Land rund um die Dörfer im Wirtschaftsraum Unteres Odertal.

In den Dörfern betreiben Handwerker ihre traditionellen Unternehmen in den verschiedensten Gewerken. Handel und Dienstleistungen tragen zur wohnortnahen Versorgung der Dorfbevölkerung bei. Einen besonderen Stellenwert haben in einigen Gemeinden die Rinderzucht und die Milchviehhaltung. Die saftigen Wiesen des Welse- und des Randowbruchs bieten dafür ideale Voraussetzungen.

Aber auch Industriebetriebe finden in den amtsangehörigen Gemeinden Verladebahnhof IGP Pinnowbeste Bedingungen vor: Erschlossene Gewerbegebiete, Infrastruktur, die kaum Wünsche offen lässt, und hoch qualifizierte Fachkräfte sorgen für eine stabile wirtschaftliche Entwicklung des Amtes Oder-Welse. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, fast in allen Gemeinden Schnelles Internet bereitzustellen. Die modernen Anbindungsalternativen per Straße und Schiene machen die Gewerbegebiete auch für Logistikunternehmen attraktiv. Firmen mit Sitz im Amt Oder-Welse genießen einen hervorragenden Ruf über die Grenzen des Amtes hinaus.

Natürlich unterliegt auch das Amt Oder-Welse dem ständigen Wandel: Gesetzgebungen ändern sich, Grenzen werden überwindbar, Menschen haben neue Ansprüche. Wirtschaft im Amt Oder-Welse heißt eben auch Wirtschaft im Einklang mit der dörflichen Struktur und der umgebenden Natur. Der Wirtschaftszweig Tourismus spielt eine zunehmende Rolle.

Ein weiterer Schwerpunkt der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung der Gemeinden des Amtes Oder-Welse ist die grenzübergreifende Zusammenarbeit mit Polen. Über den Verein „Zukunft Unteres Odertal“ e.V. konnten in den vergangenen Jahren mit europäischen Fördermitteln Vorhaben zur Entwicklung der kommunalen Infrastruktur mit einem Finanzvolumen in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro realisiert werden.