Dezember-Amtsblatt für das Amt Oder-Welse

Am Sonntag erschien das aktuelle Amtsblatt für das Amt Oder-Welse. Es wird mit der kostenlosen Sonntagszeitung verteilt. Sollten Sie keines erhalten haben, teilen Sie das bitte unter Telefon 03 33 35 / 71 951 mit.

Themen u.A.:

  • Änderung der Verordnung über das Naturschutzgebiet „Felchowseegebiet“
  • 25 Jahre Amt Oder-Welse – Interviews
  • Martinsmarkt in Pinnow
  • Kita-Märchenfest in Polen

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Redaktions- und Anzeigenschluss für die nächste Ausgabe ist voraussichtlich am 18. Dezember, Erscheinungstermin ist der 14. Januar.

Festival der Kindermärchen

Das Projekt Grenzüberschreitendes Festival der Kindermärchen war eine Initiative, die sich zum Ziel Märchen sind internationalgesetzt hat, Kontakte zwischen Kindern aus den jeweiligen polnischen und deutschen Partnerregionen weiter zu vertiefen.

Im Rahmen der ersten Deutsch-Polnischen Begegnung umfasste das Projekt verschiedene Bildungs- und Integrationsaktivitäten, die den deutschen und polnischen Kindern ausgewählte Werke der Kinderliteratur näher bringen sollten. Es war eine hervorragende Gelegenheit, den Kindern die Haltung der Weltoffenheit, Aufgeschlossenheit und Toleranz dem Neuen gegenüber zu vermitteln.

Die Begegnung fand am 17. Oktober 2017 in Gryfino statt und lief nach einem speziell vorbereiteten Spiel- und Beschäftigungsplan ab. An der Veranstaltung nahmen 75 Kinder (50 aus Polen und 25 aus Deutschland) sowie 10 Betreuer/innen teil.

Während der Begegnung hatten die Teilnehmer eine Möglichkeit, die polnische und deutsche Kinderliteratur kennen zu lernen. Sie konnten die Inhalte ausgewählter deutscher und polnischer Märchen in vielfältiger Form entdecken. Sie bereiteten Bühnenbilder und Requisite vor, wählten Texte und Inhalte zum Aufführen und nutzten dazu verschiedene verbale, musikalische, pantomimische und technische Darbietungsformen.

Die Aktivitäten waren als Workshop gestaltet, in dem das Interesse der Kinder an die Kinderliteratur geweckt und ihre verbalen, musikalischen und technischen Fähigkeiten gefördert werden konnten. Das gemeinsame Spiel schuf den Kindern mehrere Gelegenheiten, sich in der Nachbarlandsprache zu verständigen.

Das Projekt wird finanziert aus Mitteln des Fonds für kleine Projekte (FKP) im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen im Rahmen des Ziels “Europäische territoriale Zusammenarbeit” des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

November-Amtsblatt für das Amt Oder-Welse

Am Sonntag erschien das aktuelle Amtsblatt für das Amt Oder-Welse. Es wird mit der kostenlosen Sonntagszeitung verteilt. Sollten Sie keines erhalten haben, teilen Sie das bitte unter Telefon 03 33 35 / 71 951 mit.

Themen u.A.:

  • Bericht vom Amtsfeuerwehrtag
  • Verkehrszählung
  • Sportliche Kita-Kinder
  • Kooperation mit Stadt Angermünde

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Redaktions- und Anzeigenschluss für die nächste Ausgabe ist voraussichtlich am 15. November, Erscheinungstermin ist der 3. Dezember.

Schloßtheater Landin sucht junge Mitstreiter

Der Dorfverein Landin e.V. möchte im kommenden Jahr eine Kindertheatergruppe gründen. Wer zwischen sieben und 13 Jahren alt ist und sich für die Schauspielerei interessiert, sich gern verkleidet und Lust hat, vor Publikum aufzutreten, kann sich bereits jetzt anmelden. Auch Erwachsene, die hinter den Kulissen tatkräftig unterstützen, sind herzlich willkommen.

Das erste Treffen findet am Donnerstag, dem 16. November, um 16.30 Uhr, im Vereinsraum in Landin statt.

Organisiert wird die Kindertheatergruppe von Stefanie Schreiber und Roy Blacha, die beide über langjährige Erfahrungen mit Amateurtheatern verfügen. Bei den ersten Aufführungen des „Schloßtheater Landin“ soll es sich um Geschichten der Region handeln.

Unter rblacha@dorfverein-landin.de oder Telefon 03 33 35 /31 86 53 können Fragen gestellt werden.

Erster Martinsmarkt stimmt auf den Winter ein

Mit einem Martinsmarkt wird in diesem Jahr eine weitere Veranstaltung den historischen Gutshof in Pinnow beleben und die trübe Novemberstimmung vertreiben. Am Sonnabend, dem 11. November, öffnen sich dazu die Tore der Gutsscheune um 11 Uhr zu Markttreiben, Unterhaltung und kulinarischen Genüssen rund um den Martinstag.

Kunst und Kunsthandwerk mit Töpferei und Keramikerzeugnissen, Schmuck und Spielzeug sowie Tee und wohlriechende Gewürze, Honig und Imkereiprodukte werden an kleinen Marktständen unterm Scheunendach angeboten. Bis 18 Uhr können sich kleine und große Besucher für die bevorstehende Adventszeit inspirieren lassen oder auch schon das eine oder andere Geschenk zu Weihnachten erwerben.

Für das leibliche Wohl sorgen Anbieter mit Deftigem aus Topf und Pfanne, Kaffee und Kuchen sowie feinen Häppchen aus regionalen Zutaten und regionaler Küche. Im Holzbackofen auf dem Gutshof duften frisches Brot und saftige Bratäpfel um die Wette. Pellkartoffeln mit Quark stillen auch den größten Hunger. Passend zum Martinsfest findet ab 11:30 Uhr ein Gänsebratenessen im Scheunen-Café statt. Auf Grund der beschränkten Platzkapazität wird um rechtzeitige Reservierung unter Telefon 03 33 35 / 71 912 gebeten.

Während die Älteren die Stimmung in der Gutsscheune genießen, können die Jüngeren es sich in der Vorleseecke gemütlich machen, ein paar Runden hoch zu Ross drehen oder sich auf den Höhepunkt des Martinsfestes vorbereiten: Ab 15 Uhr wird zum Laternenbasteln eingeladen, denn um 17:30 Uhr startet nach einem gemeinsamen Martinssingen und dem Vortragen der Martinsgeschichte der Lampionumzug auf dem Gutshof.

Jetzt Termine 2018 melden

Alle gemeinnützigen Vereine und Institutionen in den amtsangehörigen Gemeinden des Amtes Oder-Welse werden gebeten, ihre feststehenden öffentlichen Termine und Veranstaltungsdaten bis zum 14. November an das Amt Oder-Welse, Gutshof 1, 16278 Pinnow, E-Mail info@amt-oder-welse.de, zu melden. Notwendig ist die Angabe von Datum, Ort, Anfangszeit und Veranstalter, um rechtzeitig auf die Veranstaltungen hinweisen zu können.

Moderne Verkehrszählung erleichtert die Arbeit

Der ein oder andere Passant des Pinnower Gutshofes wunderte sich im Oktober über einen Kasten, der am Laternenmast vor dem Bauamt angebracht wurde. Hinter der unscheinbaren Hülle versteckt sich jedoch Hightech für Verkehrsplaner. Das „SDR traffic+“ zählt ein- und zweispurige Fahrzeuge vom Fahrrad bis zum Schwerlasttransport und in beiden Fahrtrichtungen. Es handelt sich um ein so genanntes Seitenradarmesssystem, das sogar noch mehr kann: So wird neben dem Fahrzeugtyp auch dessen Länge und Geschwindigkeit gemessen.

Das Amt Oder-Welse hat nach erfolgtem Testlauf – mit einem Leihgerät in Briest – ein solches Gerät angeschafft. Hintergrund waren Beschwerden und Hinweise von Bürgern und Gemeindevertretern über erhöhtes Verkehrsaufkommen. Um diesen ab sofort gezielt nachgehen zu können, werden jedoch aktuelle Daten benötigt.

Die erhobenen Daten können sowohl in Echtzeit abgerufen als auch für die Auswertung eines längeren Zeitraumes gespeichert werden. Zum System gehörige Software erstellt eine Statistik, die dem Verkehrsplaner seine Arbeit erleichtert und die aufwändige Handzählung überflüssig macht. So lassen sich Verkehrsspitzen erkennen oder die Erhebungen über mehrere Jahre vergleichen.

Dennoch müssen Verkehrsteilnehmer nun keine Konsequenzen in Form von „Knöllchen“ befürchten: die Kennzeichen werden nicht erfasst. Die Geschwindigkeitsmessung hätte auch keine rechtliche Relevanz, sondern dient lediglich der Verkehrsplanung in den amtsangehörigen Gemeinden, zur Vorbereitung von Wegebaumaßnahmen oder Verkehrsberuhigung.

Antragsfrist zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit verlängert

Noch bis zum 15. November können Vereine mit Sitz in den amtsangehörigen Gemeinden Anträge auf Förderung der Kinder- und Jugendarbeit für das Jahr 2017 stellen. In der Veröffentlichung im Oktober-Amtsblatt war ein falsches Jahr genannt worden.

Die Antragstellung erfolgt formlos im Amt Oder-Welse, Telefon 03 33 35 / 71 90. Dazu ist das beantragte Projekt zu beschreiben und ein Gesamtfinanzierungsplan einzureichen.

Verzögerungen bei Straßenbeleuchtungsmaßnahmen

Im Sommer hatten Fachfirmen mit den Umrüstungsarbeiten der Straßenbeleuchtung in den Gemeinden Schöneberg, Mark Landin und Berkholz-Meyenburg begonnen. Genutzt wurden dafür Mittel aus einem Investitionsförderprogramm des Landes Brandenburg. Der Abschluss der Arbeiten hat sich in einigen Bereichen etwas verzögert, Grund dafür waren verspätete Lieferungen. Der Auftragnehmer arbeitet aber mit Hochdruck an der Fertigstellung.

Einwohner werden gebeten, nicht funktionierende Straßenbeleuchtung unter Angabe der Lichtpunkt-Nummer (Angabe am Mast) und Adresse zeitnah an das Bauamt (Telefon 03 33 35 / 71 957) zu melden, um die Reparatur veranlassen zu können.