Stellenangebot Erzieher/in

Zur Ergänzung des Erzieher-Teams sucht das  Amt Oder-Welse zum 01.09.2017 Kreativitaetfür die Kindertagesstätten in Trägerschaft des Amtes

eine/n Erzieher/in.

Die Kindertagesstätten in Trägerschaft des Amtes Oder-Welse in Passow und Pinnow arbeiten nach dem gemeinsam entwickelten Kita-Konzept mit den Schwerpunkten „Gesunde Ernährung und Bewegung“, „Frühkindliche Berufsorientierung“, „Begegnung“ und „mehrsprachige Ausbildung (polnisch/englisch)“. In beiden Einrichtungen werden in enger Zusammenarbeit mit den Elternhäusern und zu arbeitnehmerfreundlichen Öffnungszeiten Kinder von 0 Jahren bis zum Hort betreut.

Unsere modern ausgestatteten Kindertagesstätten mit angeschlossenen Jugend-, Bildungs- und Kommunikationszentren sowie die Nachbarschaft zur Grundschule bilden die räumlichen und materiellen Voraussetzungen für die Umsetzung unseres Kita-Konzeptes (Holzwerkstatt, Lego-/Technikraum, Kinderküche, Kreativ- und Bewegungsräume, Bauerngarten, Seminarräume, WLAN).

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt ca. 30 Stunden. Die Vergütung erfolgt nach TVöD.

Ihre vollständige Bewerbung senden Sie bitte zeitnah an:

Amt Oder-Welse
Der Amtsdirektor
Gutshof 1
16278 Pinnow
oder E-Mail an: ad@amt-oder-welse.de

Erfahrungsaustausch mit Aha-Effekt

Zum ersten Mal fand in Pinnow ein grenzübergreifender Workshop mit dem Besuch in der ökologisch produzierenden Gärtnerei PinnowTitel „Deutsch-polnischer Erfahrungsaustausch zur Ökologie im Rahmen der Rapsblütentage“ statt. Rund 40 Teilnehmer aus Polen und Deutschland informierten sich auf Einladung des Amtes Oder-Welse über Rahmenbedingungen für den ökologischen Landbau und die Vermarktung regionaler Produkte und Dienstleistungen auf beiden Seiten der Oder.

Eine Frage, der sich ebenfalls Erzeuger regionaler Produkte stellen müssen, ist die Abfallentsorgung und Rohstoffverwertung. Hier zeigten sich trotz gleicher EU-Regelungen deutliche Unterschiede zwischen dem kreiseigenen Entsorgungsbetrieb in der Uckermark und der von Kommune zu Kommune unterschiedlichen Entsorgung auf polnischer Seite.

Als neuem Bestandteil der Veranstaltungsreihe „Rapsblütentage“, die bereits zum dritten Mal im Unteren Odertal stattfand, gelang dem Erfahrungsaustausch der Bogen vom sinnlichen Naturerlebnis in der Freizeit hin zur kritischen Betrachtung des großflächigen industriellen Rapsanbaus. Die Idee dazu hatten Mitglieder des Vereins „Zukunft Unteres Odertal“ (ZUO) von einem transnationalen Erfahrungsaustausch in Österreich mitgebracht, um auch im deutsch-polnischen Grenzgebiet den Natur- und Gesundheitstourismus anzukurbeln.

Dieses Projekt wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt (Fonds für kleine Projekte Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen in der Euroregion Pomerania)“.

Mai-Amtsblatt erschienen

Am Sonntag erschien das aktuelle Amtsblatt für das Amt Oder-Welse. Sollten Sie keines erhalten haben, teilen Sie das bitte unter Telefon 03 33 35 / 71 951 mit.

Die Online-Version können Sie hier herunterladen. Dafür benötigen Sie den Acrobat Reader.

Redaktions- und Anzeigenschluss für die Juni-Ausgabe ist am 17. Mai, Erscheinungstermin ist der 4. Juni.

Rapsblütentage im Unteren Odertal vom 4. bis zum 7. Mai

Das Programm für die dritten Rapsblütentage im Unteren Odertal (Link zur Der Raps blüht!Karte mit allen Programmdetails – bitte auf die Markierungen klicken!) steht! Klein, aber fein startete der Verein „Zukunft Unteres Odertal“ e.V. vor zwei Jahren mit dieser Veranstaltungsreihe, die die unterschiedlichsten Leistungen touristischer Anbieter, aber vor allem auch ehrenamtlich tätiger Vereine in der Region Unteres Odertal bündelt. Wanderungen, Konzerte, Ausstellungen, gemütliche Kaffeetafeln und viel Wissenswertes rund um die Rapspflanze und ihre Bedeutung stehen auch in diesem Jahr wieder auf dem Programm. Zusätzlich öffnet das Museum „Natur und Geschichte erleben“ auf dem Pinnower Gutshof am 6. und 7. Mai jeweils von 11 bis 16 Uhr. Veranstaltungsorte sind Berkholz-Meyenburg, Kunow, Kummerow, Schönow, Wendemark, Pinnow und Schöneberg.

Bereits im Vorfeld des Wochenendes fand in Pinnow, organisiert vom Verein Zukunft Unteres Odertal, ein deutsch-polnischer Workshop für Produzenten und Anbieter regionaler Produkte und Dienstleistungen statt. Zum Thema „Zertifizierung der Ökobetriebe und Ökologie und Nachhaltigkeit im Alltag“ Interessierte aus Polen und Deutschland eingeladen, um Erfahrungen, Hinweise und Tipps auszutauschen und sich andererseits über rechtliche Fragen wie beispielsweise zur Zertifizierung, zum Recycling, gelungene Vermarktung und Nachhaltigkeit zu informieren.

Konstruktion, Spiel und Technik vereint

Heute Architekten, morgen Planer und Konstrukteur, übermorgen Legospaß in PassowLandschaftsgestalter oder Bauarbeiter – nur Kinder können spontan nach Lust und Laune den Beruf wechseln – ganz ohne Ausbildung und Bewerbungsschreiben. Selbst ein Flughafen ist innerhalb weniger Stunden fertig gebaut – Lego macht´s möglich. Und bei nicht wenigen Kindern wird sogar der Berufswunsch angesichts der vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten mit diesen besonderen Steckbausteinen frühzeitig geweckt.

Einige fleißige und sehr interessierte Kinder aus dem Hort der Passower Kita „Gänseblümchen“ arbeiten so schon seit mehreren Wochen an der Erschaffung ihrer eigenen Lego-Technik-Welt. Täglich konstruieren sie, experimentieren und tüfteln an Baustellen, Häusern, Figuren, Plätzen und Fahrzeugen.

Es vergeht kaum ein Tag ohne neue Ideen und Vorschläge zur Verbesserung und Gestaltung der Miniatur-Bauwerke. Dabei werden echte Erlebnisse, Orte und Begebenheiten dargestellt. So bauen die Hortkinder zum Beispiel Spielplätze, Restaurants, einen Flugplatz, Baustellen und selbst die dazugehörenden Menschen. Während die Jüngeren mit großformatigen Bausteinen Häuser bauen, probieren sich die Älteren an technischen Raffinessen wie Fahrzeugen mit Elektromotoren oder dem hydraulisch beweglichen Kranausleger.

„Die Ideen und Ziele der Kinder sind fast unerschöpflich. Bei der Umsetzung beweisen sie enorme Ausdauer, denn das Projekt wird uns noch einige Zeit beschäftigen“, berichtet Kita-Leiterin Ines Schmidt. Die Kinder tauchen altersübergreifend nicht nur spielerisch in verschiedene Berufe ein, auch die Feinmotorik, die Hand-Auge-Koordination, das Verständnis für physikalische Gesetzmäßigkeiten sowie die sozialen Kontakte werden hierbei geschult.

Eine Sache von Sekunden: Sprengung im IGP

Ein dumpfer Knall erschütterte kürzlich das Industrie- und Gewerbegebiet Pinnow. Dann – passierte erstmal nichts! Nachdem sich die kleine Staubwolke am Fuß des rund 60 Meter hohen Stahlbetonschornsteins neben dem Verladebahnhof verzogen hatte, stand der soeben gesprengte Turm wie die sprichwörtliche Eins – aufrecht und scheinbar unversehrt.

Ein kaum hörbarer Knacks signalisierte jedoch nach wenigen Sekunden, dass die Fachleute von der Thüringer Sprenggesellschaft und dem Containerdienst Ihlow auch dieses Mal ganze Arbeit geleistet hatten: Der Koloss fiel in Zeitlupe genau in die geplante Richtung und schlug mit einem lauten Krachen und leichten Erderschütterungen der Länge nach auf dem sandigen Waldboden auf. Wie ein umgestürzter Baum lag der Turm, nur die abgerissenen Stahlstangen am Sockel kündeten von der Kraft der Sprengladung.

Anschließend kam die Arbeit für die Fachleute vom Abrissunternehmen, denn Stahl und Beton mussten für die Entsorgung sauber getrennt werden. Der Turm war zuletzt von einem Mobilfunkunternehmen als Sendemast genutzt worden. Mit dem Verkauf der Fläche an Verbio stand der sonst funktionslose Schlot im Weg. Nun ist der Platz frei für die Zehn-Millionen-Euro-Investition in den Bau einer Bio-Methan-Anlage.

Neues Tanklöschfahrzeug heißt jetzt Werner

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass Feuerwehrleute ihrem wichtigsten Namensgeber des neuen Tanklöschfahrzeugs ist Werner Ziemann linksEinsatzgefährten neben den Kameraden ebenfalls einen Namen geben: dem Löschfahrzeug. Ebenso Gesetz ist es, dass die Namensweihe im festlichen Rahmen erfolgt. Und so heißt das neue Lieblingsgefährt von Ronny Borchardt und seinen Mitstreitern nun schlicht „Werner“.

Namensgeber war einer, der längst nicht mehr im aktiven Dienst steht, aber trotzdem noch zur Truppe gehört: Werner Ziemann. Der betagte Pinnower stand den Brandschützern in seiner aktiven Zeit als Maschinist zur Seite und tut es auch jetzt noch mit seinem Wissen über die technischen Eigenheiten der etwas in die Jahre gekommenen Modelle.

Der rotglänzende Blech-„Werner“, ein Tanklöschfahrzeug TLF 4000 Staffel, ist dagegen ganz neu. Geschont wird er deshalb nicht, die ersten Einsätze liegen bereits hinter ihm.

Mit großem Stolz haben die Pinnower ihren „Werner“ übernommen – oft werden die kleineren Standorte mit preiswerteren Gebrauchtfahrzeugen ausgestattet, weil die genauso ihren Zweck erfüllen. Doch über die Förderung im Rahmen der Richtlinie Stützpunktfeuerwehren des Landes Brandenburg – die Feuerwehren Pinnow und Passow sind zugeordnete Einheiten der Stützpunktfeuerwehr Angermünde – profitierte diesmal Pinnow von der Neuanschaffung, die hauptsächlich bei größeren Bränden, aber auch den, durch die Lage bedingten Unfällen mit Gefahrguttransportern zum Einsatz kommt.

Naturschutz begreifbar machen

Im Rahmen des deutsch-polnischen Projektes „Wir lernen die Natura-2000-Gebiete Natura 2000im deutsch-polnischen Grenzgebiet kennen und schützen sie“ entdecken polnische und deutsche Grundschüler gemeinsam die bedeutenden Naturschutzgebiete ihrer Heimat. Im April fand der erste Workshop dazu in der Wilhelm-Busch-Grundschule Pinnow (Amt Oder-Welse) statt. Aus Polen nahmen Schüler der Grundschule Banie teil.

Der Workshop soll den Schülern die Natura 2000 Gebiete auf beiden Seiten der Oder näher bringen. Während der Nationalpark Unteres Odertal oder das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin überregional bekannt sind, laufen solche Refugien wie das Naturschutzgebiet „Felchowseegebiet“ oder das „Randow-Welse-Bruch“ noch unter der Bezeichnung „Geheimtipp“. Schnell zeigte sich, dass sich viele Schüler in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft schon gut auskennen.

Im Zuge des Projektes haben sie sich aber erstmals mit der schützenswerten Flora und Fauna der Naturschutzgebiete befasst und gestaunt, dass einige seltene und vom Aussterben bedrohte Arten darunter sind. Während des Workshops wurden Informationsplakate gebastelt und mit selbst gezeichneten Tieren, die unter Schutz stehen, gestaltet. Dazu gab es in kleinen Teams einige knifflige Aufgaben zu lösen und natürlich die Fremdsprachenkenntnisse zu erweitern.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand ein Ausflug zum imposanten 120 Hektar großen Felchowsee auf dem Programm. Amtsdirektor Detlef Krause erläuterte den Teilnehmern die Besonderheiten des rund 1000 Hektar großen und bereits 1936 festgelegten Naturschutzgebietes. Sehr gut wussten polnische und deutsche Schüler, wie sie sich in Schutzgebieten verhalten dürfen, um Pflanzen und Tiere nicht zu gefährden.

Zum Abschluss dieses lehr- und erlebnisreichen Tages enthüllten die Schüler gemeinsam mit Amtsdirektor Detlef Krause eine große Infotafel am Rastplatz am Felchowsee. Dort findet sich neben den grundsätzlichen Verhaltensregeln auch alles Wichtige zu den verschiedenen Naturräumen und vorhandenen Biotop-Arten.

Dieses Projekt wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt (Fonds für kleine Projekte Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen in der Euroregion Pomerania)“

Händler und Aussteller für Deutsch-Polnisches Nationalparkerntefest gesucht

Traditionell am ersten Septemberwochenende wird auf dem Pinnower Gutshof das Deutsch-Polnische Nationalparkerntefest der Gemeinden des Amtes Oder-Welse gefeiert. Für den 2. und 3. September wird wieder ein Saisonhöhepunkt der besonderen Art mit Markttreiben, Unterhaltung, Vorführungen und Versorgungangeboten für Jung und Alt vorbereitet.

Gern können sich weitere Händler, Akteure, Künstler und Aussteller für das Deutsch-Polnische Nationalparkerntefest anmelden. Kontakt: Frau Berwing, Amt Oder-Welse, Gutshof 1, 16278 Pinnow, Telefon 03 33 35 / 71 926, Fax 03 33 35/71 940, E-Mail ad@amt-oder-welse.de

April-Amtsblatt erschienen

Am Sonntag erschien das aktuelle Amtsblatt für das Amt Oder-Welse. Sollten Sie keines erhalten haben, teilen Sie das bitte unter Telefon 03 33 35 / 71 951 mit.

Die Online-Version können Sie hier herunterladen. Dafür benötigen Sie den Acrobat Reader.

Redaktions- und Anzeigenschluss für die Mai-Ausgabe ist am 19. April, Erscheinungstermin ist der 7. Mai.