Archiv der Kategorie: Amtliches

Stellenangebot Mitarbeiter/in Allgemeine Verwaltung

Das Amt Oder-Welse sucht zum 1. September 2018 zwei

Mitarbeiter/innen Allgemeine Verwaltung

zur unbefristeten Einstellung (Teilzeit, 30 Stunden wöchentlich, TVÖD).

Zu den Aufgaben zählen die allgemeine Verwaltung, Haushalts- und Rechnungswesen sowie Ordnungsangelegenheiten.

Erwartet wird eine abgeschlossene Berufsausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten oder ähnlich sowie der Führerschein für die Klasse B. Ein eigenes Auto sollte ebenso vorhanden sein.

Wichtig sind außerdem eine selbstständige Arbeitsweise sowie die Fähigkeit und Bereitschaft, sich schnell in das Arbeitsgebiet einzuarbeiten. Geschick und Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Bürgern, eine gute mündliche und Schriftliche Ausdrucksfähigkeit und die Bereitschaft zur Fortbildung sollte für die Bewerber/innen selbstverständlich  sein. Kritikfähigkeit und Belastbarkeit sowie das Zehn-Fingersystem

Rückfragen und weitere Informationen bei Joanna Medynska, Amt Oder-Welse, Gutshof 1, 16278 Pinnow, Telefon: 03 33 35 / 71 920, Fax: 03 33 35 / 71 940, E-Mail: verwaltung@amt-oder-welse.de.

Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Beurteilungen, Qualifikationen) senden Sie bitte bis zum 20. August 2018 auf dem Postweg oder per E-Mail an obige Adresse.

Stellenangebot Mitarbeiter/in Bauhof

Das Amt Oder-Welse sucht zum 1. September 2018 zwei

Mitarbeiter/innen Bauhof

zur unbefristeten Einstellung (Teilzeit, 39 Stunden wöchentlich, TVÖD).

Zu den Aufgaben zählen die Straßen- und Wegereinigung an kommunalen Straßen und Wegen, Mäharbeiten an Straßenrändern und auf kommunalen Grünflächen, Wartungs- und Reparaturarbeiten an kommunalen Gebäuden, die Wartung und Pflege von Maschinen, der Winterdienst und sonstige Pflegearbeiten.

Erwartet wird eine abgeschlossene Berufsausbildung als Handwerker/in oder ähnlich sowie der Führerschein für die Klassen BE, C1E und CE. Ein eigenes Auto sollte ebenso vorhanden sein.

Wichtig sind außerdem eine hohe Belastbarkeit, Durchsetzungsvermögen, die Fähigkeit zur selbstständigen Arbeit, Organisations- und Teamfähigkeit sowie die Bereitschaft zur Flexibilität bei der Arbeitszeit und Aufgabenerledigung und zur ehrenamtlichen Tätigkeit in der Feuerwehr des Amtes Oder-Welse.

Rückfragen und weitere Informationen bei Joanna Medynska, Amt Oder-Welse, Gutshof 1, 16278 Pinnow, Telefon: 03 33 35 / 71 920, Fax: 03 33 35 / 71 940, E-Mail: verwaltung@amt-oder-welse.de.

Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Beurteilungen, Qualifikationen) senden Sie bitte bis zum 20. August 2018 auf dem Postweg oder per E-Mail an obige Adresse.

Grundausbildung für ehrenamtliche Feuerwehrleute

In Pinnow hat ein neuer Grundlehrgang für Feuerwehrleute, die Truppmannausbildung Beim Löschangriff muss jeder Handgriff sitzen.Teil I, begonnen. In 70 Wochenstunden lernen angehende Kameradinnen und Kameraden alles, was für zukünftige Einsätze nötig ist. Teilnehmen können alle Mitglieder der Amtsjugendfeuerwehren, die mindestens 16 Jahre alt sind, sowie Interessentinnen und Interessenten, die die Freiwilligen Feuerwehren im Amt Oder-Welse als aktive Einsatzkräfte verstärken wollen. Voraussetzung ist neben dem Alter und einem Wohnsitz im Amt Oder-Welse eine gute psychische und physische Verfassung.

Zu den Ausbildungsinhalten gehören theoretisches Wissen und praktische Übungen zur Brandverhinderung und -bekämpfung, aber auch zur technischen Hilfeleistung bei Unfällen, zur Vermeidung von Umweltschäden oder zur Ersten Hilfe für Menschen. So lernen die zukünftigen Feuerwehrleute neben den verschiedenen Brandklassen alles zu den Voraussetzungen für die Entstehung verschiedener Brände, zu Löschmitteln, Werkzeugen und Hilfsgeräten, Löschtechnik und Löschangriffen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich sowohl mit rechtlichen Grundlagen und Versicherungsfragen als auch mit Knoten, Schläuchen und Strahlrohren.

Abgeschlossen wird die Truppmannausbildung, die ausdrücklichen auch von Frauen absolviert werden kann, mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung. Danach steht dem aktiven – ehrenamtlichen – Dienst nichts mehr im Wege. Zur Vertiefung des Grundwissens folgt der zweite Teil der Ausbildung, bevor die Brandschützer sich dann auf verschiedenen Gebieten weiter qualifizieren können. Die Ausbildung findet samstags abwechselnd in Passow und Pinnow statt. Der nächste Schulungstermin ist der 14. April, Beginn ist um 8:00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Pinnow, IGP. Der Einstieg ist noch möglich. Weitere Auskünfte erteilt Amtswehrführer Oliver Markwart, Telefon 03 33 35 / 71 960.

Flächenbrand unter Aufsicht

Wer am Sonntag (25. Februar) nördlich von Stützkow Rauchschwaden oder Flammen bemerkt, muss sich keine Sorgen machen. Wie bereits im vergangenen Jahr findet wieder ein Feuereinsatz zur Pflege und zum Erhalt der Trockenrasen in den Galower Höhen statt. Die Maßnahme im Auftrag der Nationalparkverwaltung Unteres Odertal ist mit der Naturschutzverwaltung sowie dem Ordnungsamt abgestimmt. Abhängig vom Wetter beginnt der Einsatz ab 11:00 Uhr. Kameraden der Amtsfeuerwehr Amt Oder-Welse stehen zur Absicherung bereit.

Volksbegehren beendet

Das Volksbegehren „Bürgernähe erhalten – Kreisreform stoppen“ ist jetzt offiziell gestoppt worden.  Die Präsidentin des Landtages Brandenburg informierte mit Schreiben vom 1. Februar 2018 darüber, dass die Vertreterinnen und Vertreter des Volksbegehrens das Anliegen des Volksbegehrens als erfüllt ansehen. Sie würden somit nicht mehr an der weiteren Durchführung festhalten und dieses zurücknehmen. Das Land Brandenburg hatte die umstrittene Kreisgebietsreform, gegen die sich das Volksbegehren richtete, bereits im November 2017 gekippt, das Volksbegehren lief vorerst weiter.

Der Landtag hatte in seiner Sitzung am 31. Januar 2018 beschlossen, dass dem Antrag der Vertreter des Volksbegehrens entsprochen wird. Die weitere Durchführung des Volksbegehrens wird deshalb hiermit aufgehoben. Eine Eintragung in die Eintragungslisten sowie die Beantragung von Eintragungsscheinen ist aus diesem Grund nicht mehr möglich. Die amtliche Bekanntmachung im Wortlaut finden Sie HIER!

Moderne Verkehrszählung erleichtert die Arbeit

Der ein oder andere Passant des Pinnower Gutshofes wunderte sich im Oktober über einen Kasten, der am Laternenmast vor dem Bauamt angebracht wurde. Hinter der unscheinbaren Hülle versteckt sich jedoch Hightech für Verkehrsplaner. Das „SDR traffic+“ zählt ein- und zweispurige Fahrzeuge vom Fahrrad bis zum Schwerlasttransport und in beiden Fahrtrichtungen. Es handelt sich um ein so genanntes Seitenradarmesssystem, das sogar noch mehr kann: So wird neben dem Fahrzeugtyp auch dessen Länge und Geschwindigkeit gemessen.

Das Amt Oder-Welse hat nach erfolgtem Testlauf – mit einem Leihgerät in Briest – ein solches Gerät angeschafft. Hintergrund waren Beschwerden und Hinweise von Bürgern und Gemeindevertretern über erhöhtes Verkehrsaufkommen. Um diesen ab sofort gezielt nachgehen zu können, werden jedoch aktuelle Daten benötigt.

Die erhobenen Daten können sowohl in Echtzeit abgerufen als auch für die Auswertung eines längeren Zeitraumes gespeichert werden. Zum System gehörige Software erstellt eine Statistik, die dem Verkehrsplaner seine Arbeit erleichtert und die aufwändige Handzählung überflüssig macht. So lassen sich Verkehrsspitzen erkennen oder die Erhebungen über mehrere Jahre vergleichen.

Dennoch müssen Verkehrsteilnehmer nun keine Konsequenzen in Form von „Knöllchen“ befürchten: die Kennzeichen werden nicht erfasst. Die Geschwindigkeitsmessung hätte auch keine rechtliche Relevanz, sondern dient lediglich der Verkehrsplanung in den amtsangehörigen Gemeinden, zur Vorbereitung von Wegebaumaßnahmen oder Verkehrsberuhigung.

Antragsfrist zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit verlängert

Noch bis zum 15. November können Vereine mit Sitz in den amtsangehörigen Gemeinden Anträge auf Förderung der Kinder- und Jugendarbeit für das Jahr 2017 stellen. In der Veröffentlichung im Oktober-Amtsblatt war ein falsches Jahr genannt worden.

Die Antragstellung erfolgt formlos im Amt Oder-Welse, Telefon 03 33 35 / 71 90. Dazu ist das beantragte Projekt zu beschreiben und ein Gesamtfinanzierungsplan einzureichen.

Neue Schiedspersonen sind alte Bekannte

Bereits im März wählte der Amtsausschuss Oder-Welse Heinz Profft zur Schiedsperson. Als Neu berufene Schiedspersonensein Stellvertreter wurde Sylvio Felske wiedergewählt. Der Jamikower und der Berkholz-Meyenburger sind schon mehrere Jahre lang für die außergerichtliche Schlichtungen von Streitigkeiten zuständig. Beide erhielten im September ihre Berufungsurkunde vom zuständigen Amtsgericht Schwedt/Oder.

Schiedspersonen sind in zwölf Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland bei Privatklagedelikten und in manchen Bundesländern, darunter im Land Brandenburg, auch bei Zivilstreitigkeiten vorgeschrieben, um vor der Anrufung eines Gerichts einen Schlichtungsversuch zu unternehmen.

Aufgabe einer Schiedsstelle ist das Erreichen einer gütlichen Einigung bzw. einer Kompromissbildung bei Rechtsstreitigkeiten. Schiedsverfahren sind gegenüber Verfahren an Gerichten kostengünstiger und es findet eine zeitnahe Auseinandersetzung statt.

Schiedsstelle des Amtes Oder-Welse:

Schiedsstelle, Gutshof 1, 16278 Pinnow, Telefon 03 33 35 / 71 90

Kooperationsvereinbarung für Brandschutzprojekt unterzeichnet

Die ersten Herbststürme dieses Jahres haben es gezeigt – wetterbedingte Katastrophen Partberschaftsvereinbarung Brand- und Katastrophenschutzmachen weder an der eigenen Grundstücksgrenze noch an einer Staatsgrenze Halt. Umso wichtiger ist deshalb eine funktionierende grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Einsatzkräfte. Diese Zusammenarbeit zu fördern, hat ein neues Kooperationsprojekt deutscher und polnischer Kommunen zum Ziel.

Das Amt Oder-Welse, die Stadt Angermünde, die Gemeinde Pinnow sowie die polnischen Gemeinden Banie, Chojna, Nowogrodek Pomorski und Tuczno haben dazu im Oktober eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das Projekt „Brand- und Katastrophenschutz“ hat neben der besseren Koordination der Einsätze bei grenzüberschreitenden Katastrophenfällen auch die bessere materielle Ausstattung und die gemeinsame Ausbildung der Einsatzkräfte zum Ziel.

Gemeinsame Übungen sollen das Zusammenspiel der Einsatzkräfte verbessern und so das Leben in der Region sicherer machen. Herzstück des über fast drei Jahre geplanten Projekts ist der Bau einer Brandsimulationsanlage in Pinnow. Das gesamte Vorhaben ist mit Kosten in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro veranschlagt und wird zu 85 Prozent aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

21. Amtsfeuerwehrtag in Passow

Laufen, schleppen, treffen – ein Löschangriff nass dauert bei ein wenig Übung weniger als AFT_Medailleneine Minute. Dennoch sind die Aktiven außer Puste, wenn die Zieleinrichtung signalisiert, dass der Angriff erfolgreich beendet werden kann. Zum diesjährigen Amtsfeuerwehrtag des Amtes Oder-Welse stellten sich insgesamt 14 Mannschaften der Herausforderung gegen die Zeit.

Vier Jugendteams, zwei Kindermannschaften, fünf Herrenriegen und einmal Frauen-Power hatten die Ortswehren nach Passow entsandt. Als Gäste kamen die Wehr aus dem polnischen Tuczno (Landkreis Walcz) und die Jugendfeuerwehr aus Kränzlin (OPR). Letztere folgten der Einladung nach Passow, weil ohne sie der Start der Jugendfeuerwehr Passow bei den Landesmeisterschaften nicht möglich gewesen wäre. Die Kränzliner liehen den Passowern ihre Spezialschuhe – und Passow schloss den Wettkampf als Vize-Landesmeister ab.

Nach dem Eröffnungsappell gingen die Erwachsenen in Startposition. In zwei Wertungsläufen musste das Ziel so schnell wie möglich „gewässert“ werden. Da musste jeder Handgriff sitzen, um die Schläuche mit der Pumpe zu verbinden und dem Druck am Strahlrohr standzuhalten. Kampfrichter bewerteten zudem die korrekte Ausführung der Übung.

Die Nachwuchs-Brandbekämpfer absolvierten derweil ihre 5×80-Meter-Gruppenstaffetten, wo Holzwände überwunden, Knoten geknüpft und Flaschen per Handspritze zu Fall gebracht werden mussten. Mit erwachsener Unterstützung ging es dann ebenfalls zum Löschangriff nass, den die Kinder ebenso routiniert absolvierten wie die gestandenen Feuerwehrleute. In der Kinder-Wertung hatten die Passower die Nase vorn und ließen den Landinern Platz Zwei. Bei den Jugendlichen bewiesen die Passower ebenfalls ihre Extraklasse – Passow I verwies Passow II auf den Silberrang. Bronze holten sich die Jamikower vor Landin.

Die besten Zeiten bei den Erwachsenen schafften Pinnow (39,42s) und Passow (41,72s) vor Briest (48,54s), Landin (51,22s) und Jamikow (56,77s). Das Passower Frauenteam war mit 45,58 Sekunden sogar schneller als die drittplatzierten Männer. Außer der Wertung zeigten auch die Mannschaften aus Kränzlin und Tuczno gute Ergebnisse.