Coronavirus SARS-CoV-2 (Covid-19) – Hinweise und Informationen

Aktualisierung 09.07.2020

Aktuelle Änderung zur Durchführung von Großveranstaltungen

Mit der Dritten Verordnung zur Änderung der Großveranstaltungsverbotsverordnung vom 7. Juli 2020 (GVBl. II Nr. 56) (siehe Anlage) hat die Landesregierung die Geltungsdauer der Großveranstaltungsverbotsverordnung bis zum 31. Oktober 2020 ausgedehnt.

Das Gesetzes- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg finden Sie hier.

Aktualisierung 12.06.2020

Landkreis hebt Allgemeinverfügung auf – Kitas nehmen am Montag wieder den
Regelbetrieb auf

Mit der Ankündigung der Landesregierung, den Kitabesuch für alle Kinder ab dem
kommenden Montag nicht mehr zu beschränken, entfällt auch die Rechtsgrundlage für
die am 22. Mai erlassene Allgemeinverfügung des Landkreises Uckermark zur
eingeschränkten Regelbetreuung in den Kindertagesstätten.
Damit nehmen die Kindertagesstätten im gesamten Landkreis ab dem 15. Juni wieder
ihren Regelbetrieb auf. Darüber wurden die Kita-Träger auf einer Veranstaltung am
Donnerstag durch die Landrätin, den Sozialbeigeordneten und das Jugendamt
informiert.
Die Notfallbetreuung und die eingeschränkte Regelbetreuung, die das Jugendamt für
insgesamt 4.372 Kita-Kinder beschieden hatte, gelten ab Montag nicht mehr. Alle
Kinder können wieder die Kita besuchen. Die Kindertagesstätten sind darauf
vorbereitet und stimmen mit den Eltern die Wiederaufnahme der Kinder ab.
Eltern von Grundschulkindern, die bisher im Rahmen einer Notfallbetreuung
vormittags im Hort oder in der Schule betreut wurden, müssen die weitere Betreuung
mit der Grundschule abstimmen.

Änderung der Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg

Die Landesregierung hat eine Verordnung über den Umgang mit den Corona-Virus erlassen. Die ausführliche Verordnung finden Sie hier.

Aktualisierung 27.05.2020

Aktuelle Änderung der Eindämmungsverordnung

Das Land Brandenburg hat aufgrund der positiven Entwicklung bei der Bekämpfung des Corona-Virus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg die Eindämmungsverordnung zum heutigen Tage geändert.

Das Gesetzes- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg mit den ausführlichen Änderungen finden Sie hier.

Aktualisierung 22.05.2020

Allgemeinverfügung der Landrätin des Landkreises Uckermark vom 22.05.2020 über die Regelung der eingeschränkten Regelbetreuung in den Kindertagesstätten


Die Landrätin des Landkreises Uckermark erlässt auf Grundlage von § 13 Abs. 10 S. 10 SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung folgende Allgemeinverfügung:

  1. Ab dem 02.06.2020 sollen abweichend von § 13 Abs. 10 S. 1 SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung ausschließlich Kinder, die einen Rechtsanspruch nach § 1 KitaG haben und deren Sorgeberechtigte beide einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, in eine eingeschränkte Regelbetreuung aufgenommen werden. Satz 1 gilt auch für Selbstständige, soweit deren berufliche Tätigkeit nach der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung nicht untersagt ist.
  2. Ab dem 08.06.2020 sollen darüber hinaus abweichend von § 13 Abs. 10 S. 1 SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung Kinder, die einen Rechtsanspruch nach § 1 KitaG haben und sich im letzten Jahr vor der Einschulung befinden, in eine eingeschränkte Regelbetreuung aufgenommen werden.
  3. Über die Gewährung der eingeschränkten Regelbetreuung nach Ziffer 1 und 2 ent-scheidet auf Vorschlag des Trägers der Kindertagesstätte ausschließlich das Ju-gendamt des Landkreises Uckermark als örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhil-fe.
  4. Der Umfang der unter Ziffer 1 und 2 genannten eingeschränkten Regelbetreuung er-streckt sich in der Regel auf 6 Stunden pro Tag an 5 Tagen in der Woche, mindes-tens jedoch auf 4 Stunden an zumindest einem Tag wöchentlich.
  5. Kinder, die im Rahmen der Landesprogramme „Stärkung der Sprachförderung im Kita-Alltag“ und „Kiez-Kita – Bildungschancen eröffnen“ einer individuellen Förderung bedürfen, sollen an einem Tag wöchentlich für vier Stunden in die eingeschränkte Regelbetreuung aufgenommen werden. Hierüber entscheidet der Träger der Kinder-tagesstätte bedarfsgerecht.
  6. Zur Gewährleistung der eingeschränkten Regelbetreuung ist von dem Richtwert für die Größe der Gruppen nach § 13 Abs. 6 SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung entsprechend den räumlichen Bedingungen im Bedarfsfall abzuweichen. Die maxi-male Raumbelegung ist der Quotient aus Raumfläche und der in der Betriebserlaub-nis ausgewiesenen Mindestspielfläche je Kind. In jedem Fall ist die Raumbelegung auf 18 Kinder begrenzt.
  7. Die Regelungen der Allgemeinverfügung gelten bis einschließlich 31.07.2020.

    Begründung

Anträge für die Regelbetreuung in den Kindertagesstätten

Antrag PDF / DOCX
Anlage 1 – Arbeitgeber PDF / DOCX
Anlage 2 – Kita PDF / DOCX
Anlage 3 – weiteres Kind PDF / DOCX
Anlage 4 – Strukturbereiche PDF / DOCX

Aktualisierung 08.05.2020

Neue Eindämmungsverordnung vom 8. Mai 2020

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

wie angekündigt, hat die Landesregierung des Landes Brandenburg weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Brandenburg beschlossen.

Neben den Lockerungen weist die Landesregierung nochmals auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen und die Vorgaben zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung hin (ausführlich in der Eindämmungsverordnung und Pressemitteilung erläutert ).

Die Landesregierung macht deutlich, dass alle Lockerungen nur standhaft seien, wenn die von Bund und Ländern festgelegte Infektionsobergrenze nicht überschritten wird, d.h. dass in Landkreisen und kreisfreien Städten mit kumulativ mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage sofort ein konsequentes Beschränkungskonzept vor Ort umgesetzt wird.

>Pressemitteilung der Landesregierung des Landes Brandenburg
>Eindämmungsverordnung vom 08.05.2020

Unter Anderem wurden folgende Neuregelungen getroffen:

Grundsätzlich gilt:

  • Allgemeines Abstandsgebot von 1,5 Metern
  • Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sowie Versammlungen und sonstige Ansammlungen sind weiter untersagt
  • für Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 50 Teilnehmenden, zum Beispiel Demonstrationen, kann die zuständige kommunale Versammlungsbehörde im Einzelfall auf Antrag Ausnahmen zulassen, sofern dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.
    Wichtig: Bei allen Maßnahmen und Lockerungen müssen immer die erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden!

Neuregelungen, die ab Samstag, dem 9. Mai, gelten:

  • öffentliche Wege, Straßen, Plätze und Parks dürfen auch ohne „triftigen Grund” betreten werden
  • der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts gestattet (Große Familientreffen und Feiern mit Gästen aus mehr als zwei Haushalten sind aber weiter untersagt)
  • Öffentliche Spielplätze wieder geöffnet (Beaufsichtigung durch Eltern oder eine andere volljährige Person erforderlich)
  • die Verkaufsbeschränkung von bis zu 800 Quadratmetern im Einzelhandel entfällt
  • Körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Fußpflege, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo- und Sonnenstudios oder Massagesalons dürfen wieder öffnen, auch wenn es sich um medizinisch nicht notwendige Behandlungen handelt
  • Neue Besuchsregelungen in Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen – Besuch durch eine Person möglich (unter Bestimmten Voraussetzungen)

Neuregelungen, die ab Samstag, dem 15. Mai, gelten:

  • Restaurants, Cafés und Kneipen, die zubereitete Speisen anbieten, dürfen für den Publikumsverkehr von 6 bis 22 Uhr öffnen
  • Erlaubt ist das Übernachten auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen, in Ferienwohnungen und -häusern sowie auf Charterbooten mit Übernachtungsmöglichkeit, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene Sanitärausstattung verfügen
  • Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios sowie der Betrieb von Thermen, Wellnesszentren und ähnlichen Einrichtungen ist weiter untersagt – auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen im Freien darf wieder trainiert werden, allerdings ausschließlich kontaktlos

Neuregelungen, die ab Montag, dem 25. Mai, gelten:

  • Sämtliche touristischen Vermietungen sind wieder uneingeschränkt unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich
  • Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote sind erlaubt
  • hochschulischen und beruflichen Bildung einschließlich der Aufstiegsfortbildung, der betrieblichen Qualifizierung sowie Unterrichtungen und Prüfungen nach dem Gewerberecht sind wieder erlaubt

Weitere erlaubte Versammlungen und Zusammenkünfte mit bis zu 50 Personen:

  • Gottesdienste, religiöse Veranstaltungen und Zeremonien der Religionsgemeinschaften in Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempeln und Gebetsräumen
  • Jugendweihe-Zeremonien
  • Nicht-religiöse Bestattungen
  • Standesamtliche Eheschließungen

Bleiben Sie gesund!

Detlef Krause
Amtsdirektor

Aktualisierung 07.05.2020

Stufenweise Erleichterungen geplant

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

die Landesregierung des Landes Brandenburg hat in der gestern veröffentlichten Pressemitteilung die geplanten Erleichterungen erläutert. Diese werden aller Voraussicht nach am Freitag, den 8. Mai mit der Neufassung der Eindämmungsverordnung beschlossen.

>Pressemitteilung des Landes Brandenburg

Über die beschlossene Neufassung der Eindämmungsverordnung werden wir Sie informieren.

Detlef Krause
Amtsdirektor

Aktualisierung 05.05.2020

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

aufgrund der andauernden Situation bitte ich Sie die geänderten Sprechzeiten weiterhin zu beachten:

Um eine Ausbreitung des Covid-19 Virus durch Tröpfcheninfektion einzudämmen und Ihre Gesundheit und die der Mitarbeitenden der Amtsverwaltung zu schützen, werden Sie gebeten, die Amtsverwaltung nur in dringend erforderlichen Anliegen und nach vorheriger telefonischer Anmeldung (033335 719-0) direkt aufzusuchen.

Für ein persönliches Gespräch vereinbaren Sie bitte mit dem zuständigen Mitarbeiter der Amtsverwaltung einen Termin.

Für alle weiteren Anliegen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Amtsverwaltung selbstverständlich auch weiterhin zur Verfügung. Bitte nutzen Sie hierzu den Kontakt per Telefon und / oder E-Mail. 

Die Amtskasse wird für den öffentlichen Zahlungsverkehr geschlossen. Die Bürger werden gebeten, notwendige Zahlungen per Überweisung vorzunehmen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Detlef Krause
Amtsdirektor

Aktualisierung 29.04.2020

Die Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft mbH (UDG) informiert:

Die auf Grund der Conavirus-Pandemie nicht durchgeführte Schadstoffsammlung im Raum Prenzlau/Angermünde und Schwedt, wird nun im Zeitraum vom 04.05. bis 08.05.2020 nachgeholt. Die Termine finden Sie hier.

Aktualisierung 27.04.2020

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

zur weiteren Eindämmung des Coronavirus gilt in Brandenburg ab heutigem Datum für alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr im Öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel eine Pflicht zum Mund-Nasenschutz. Dies und weitere Erleichterungen hat die Landesregierung am 24.04.2020 mit einer Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen.

Detlef Krause
Amtsdirektor

Aktualisierung 22.04.2020

Die Landrätin des Landkreises Uckermark veröffentlichte folgende wichtige Mitteilungen:

Aktualisierung 21.04.2020

Die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH informiert:

Der regulärere Fahrplan tritt ab 27.04.2020 in Kraft.

>Pressemitteilung der UVG

Aktualisierung 20.04.2020

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

mit heutigem Datum tritt die neue »Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – SARS-CoV-2-EindV)« in Kraft. Abweichend davon treten die Regelungen der §§ 2, 3 Absatz 2 und § 6 Absatz 3 am 22. April 2020 in Kraft.

Die Verordnung wurde durch die Landesregierung am 17.04.2020 beschlossen. Damit wird die bisherige Verordnung vom 31.März 2020 abgelöst. Die neue Verordnung gilt bis zum Ablauf des 08. Mai 2020.

Für Ihre Anliegen stellt das Krisenmanagement des Landes Brandenburgs auf Ihrer Homepage eine Übersicht der wichtigsten Telefonnummern bereit.

>Bürger- und Infotelefone

Detlef Krause
Amtsdirektor

Aktualisierung 16.04.2020

Am Freitag, den 17.04.2020, ist der Beschluss einer neuen Rechtsverordnung zur Eindämmung des Coronavirus durch die Brandenburger Landesregierung vorgesehen. Die Verordnung wird bis zum Ablauf des 03. Mais 2020 gelten und einige erste Lockerungen im Vergleich zur bislang geltenden Verordnung beinhalten. Die umfangreichen Kontaktbeschränkungen bleiben jedoch unverändert bestehen.

In Ergänzung der landesrechtlichen Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes wurde die “Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung – SARS-CoV-2-QuarV) vom 9. April 2020“ in Verbindung mit einem Bußgeldkatalog erlassen. Diese gilt bis zum 19. April 2020.

> Pressemitteilung

Aktualisierung 14.04.2020

Die Landrätin des Landkreises Uckermark informiert in einer Pressemitteilung vom 14.04.2020:

Drei weitere positive Befunde – Reiserückkehrer aus dem Ausland müssen in Quarantäne (14.04.2020)

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat mit den Innen- und Gesundheitsministerien von Bund und Ländern eine “Musterverordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus” erarbeitet, abgestimmt und vor Ostern in Kraft gesetzt. Diese sieht eine zweiwöchige häusliche Quarantäne für Menschen vor, die nach einem mehrtägigen Auslandsaufenthalt nach Deutschland ein- oder zurückreisen.

Aufgrund der pandemischen Ausbreitung von COVID-19 ist weltweit von einem Infektionsrisiko auszugehen. Das RKI weist daher keine besonders betroffenen Risikogebiete mehr aus.

Teilweise wird das Gesundheitsamt des Landkreises Uckermark durch die Reiseveranstalter über Reiserückkehrer informiert. Um aber eventuellen Lücken vorzubeugen, weist Amtsärztin Dr. Michaela Hofmann darauf hin, dass sich grundsätzlich alle Reiserückkehrer telefonisch oder per E-Mail im Gesundheitsamt melden müssen und für diese Personen dann sofort eine 14tägige Quarantäne angeordnet wird.

So geschehen bereits über die Osterfeiertage, als sich drei Personen im Gesundheitsamt meldeten, die aus dem Ausland zurückgekehrt sind.

Mittlerweile stieg die Anzahl der Personen, die im Landkreis Uckermark laborbestätigt an Covid-19 erkrankt sind, auf 29.

Bei den drei neuen Fällen handelt es sich um eine 74jährige Frau aus Schwedt, die stationär in einem Krankenhaus außerhalb der Uckermark behandelt wird sowie um eine 49jährige Frau aus Templin und eine 47jährige Frau aus Angermünde. Beide befinden sich in Quarantäne und werden ambulant behandelt und betreut. Die Kontaktpersonen werden ermittelt.

Außerdem veröffentlichte der Landkreis Uckermark eine Neue Regelungen für die KITA-Notbetreuung

Bisher konnten Familien, in denen beide Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, die Notbetreuung für ihre Kinder in Anspruch nehmen. Das hat das Land Brandenburg für einige Bereiche geändert. Die Änderungen werden durch den Landkreis Uckermark sofort umgesetzt.Hierbei handelt es sich um Voraussetzungen für die Notfallbetreuung in Form der “Ein-Eltern-Regelung”. Anspruch auf eine Notfallbetreuung haben danach Familien, in denen ein Elternteil in einem Beruf folgender Bereiche arbeitet und keine andere Möglichkeit der Betreuung gegeben ist:

  • im Gesundheitsbereich
  • in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen
  • im medizinischen und im pflegerischen Bereich
  • der stationären und teilstationären Erziehungshilfen sowie in Internaten gemäß § 45 SGB VIII
  • der Hilfen zur Erziehung
  • der Eingliederungshilfe
  • der Versorgung psychische Erkrankter sowie
  • für die Notfallbetreuung von Kindern bis zum Ende des Grundschulalters.

Die Vorlage der Arbeitgeberbescheinigung des anderen Elternteils ist auch einzureichen.

Sollten Sie aufgrund Ihrer Tätigkeit eine Notfallbetreuung für Ihr Kind benötigen, ist beim Jugendamt nachfolgender Antrag zu stellen.

Antrag „Notfallbetreuung“ in Kindertagesstätten (.pdf) (.docx)
Anlage 1 (.pdf) (.docx)
Anlage 2 (.pdf) (.docx)
Anlage 3 (.pdf) (.docx)

Bei weiteren Fragen oder Anliegen können Sie unter 033335 719-0 anrufen oder eine E-Mail an ad@amt-oder-welse.de senden.

Detlef Krause
Amtsdirektor

Aktualisierung 09.04.2020

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

zur Eindämmung der Corona-Epidemie wurden im Laufe der letzten Wochen zahlreiche Entscheidungen getroffen, die durch Allgemeinverfügungen des Landkreises Uckermark (abzurufen unter www.uckermark.de) und Verordnungen des Landes Brandenburg (abzurufen unter www.brandenburg.de) bekannt gegeben wurden.
Zur richtigen Anwendung der SARS-CoV-2 Eindämmungsverordnung werden gegenwärtig viele Fragen an mich gerichtet. Insbesondere geht es um konkrete Verhaltensregeln im täglichen Leben. In Brandenburg besteht keine Ausgangssperre. Deshalb darf man sich den Regeln entsprechend bewegen…. weiterlesen

Bleiben Sie gesund!

Detlef Krause
Amtsdirektor

Aktualisierung 08.04.2020

Die Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft mbH (UDG) informiert:

Auf Grund der Coronavirus-Pandemie, wird die vom 20. bis 24. April geplante Schadstoffsammlung im Raum Prenzlau/Angermünde und Schwedt nicht durchgeführt. Wir werden versuchen, alle ausgefallenen Termine zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. (Mehr Informationen)

Aktualisierung 07.04.2020

Die Landrätin des Landkreises Uckermark, Karina Dörk, hat zusammen mit dem Polizeihauptkommissar, Randy Neye eine Pressemitteilung veröffentlicht. Gemeinsam appellieren Sie an die Bürgerinnen und Bürger auch die Osterfeiertage zuhause zu verbringen und die sozialen Kontakte zu vermeiden.

Die Sonne scheint und der Frühling zeigt sich in diesen Tagen von seiner schönsten Seite. Unter anderen Umständen wären das beste Voraussetzungen für gemeinsame Ausflüge und Treffen mit Familien und Freunden. Aber die Pandemie kennt leider weder Feiertagen noch Landkreis- oder Ländergrenzen. Und so ist Ostern 2020 auch so ganz anders als sonst. (weiterlesen…)

Aktualisierung 01.04.2020

Die SARS-CoV-2 Eindämmungsverordnung (EindV) vom 22. März 2020 ist durch die Änderungsverordnung vom 31. März 2020 geändert worden. Insbesondere ist das Betretungsverbot nach § 11 auf den 19. April 2020 verlängert worden und in einem neuen § 12 EindV ein Bezug zu den Bußgeldvorschriften des IfSG eingeführt worden.

Zur weiteren Handhabung der Bußgeldvorschriften ist die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Ahndung von Verstößen im Bereich des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg vom 01. April 2020 erlassen worden. Ebenso ist zur Handhabung der Ge- und Verbote aus der Eindämmungsverordnung eine Positivliste erarbeitet worden.

Aktualisierung 30.03.2020

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) hat am 29.03.2020 eine Pressemitteilung zur “Ein-Elternregelung” veröffentlicht. So können jetzt auch Kinder in die Notfallbetreuung, bei denen nur ein Elternteil im Gesundheits- oder Pflegebereich arbeitet.

Außerdem wurde die “Zwei-Elternregelung” für Eltern ausgeweitet, die in den Bereichen Medien, Veterinärmedizin, für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal, Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind.

Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV)

Detlef Krause
Amtsdirektor

Aktualisierung 26.03.2020

Die Uckermärkiche Verkehrsgesellschaft mbH (UVG) teilte heute in der offiziellen Pressemitteilung Neuerungen zum Ticketverkauf mit:

“Die UVG Kundencenter werden für den Kundenverkehr weiterhin offen gehalten und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Dort können Sie zu den bekannten Öffnungszeiten eine Fahrkarte kaufen. Wir bitten Sie auf Zeitkarten oder wenn möglich auf Handytickets zurückzugreifen. Sie können sich selbstverständlich auch jeder Zeit eine Fahrkarte an einem DB-Fahrkartenautomaten kaufen. Diese befinden sich in den meisten Fällen an den Bahnhöfen. Wenn Sie keine Möglichkeit haben ein Ticket zu erwerben, dann besteht die Möglichkeit im Nachgang ein Ticket in einem unserer Kundencenter zu kaufen oder beim Busfahrer ohne direkten Kontakt (Übergabe von Geld und Ticket zum Beispiel auf Ablage des Sitzes).
Bitte achten Sie im Kundencenter darauf einen angemessenen Abstand zu anderen zu halten.

Alle Möglichkeiten zum Kauf eines Fahrausweises im Überblick:

  • DB-Fahrkartenautomat
  • UVG-Kundencenter
  • Fahrgast mitfahren lassen und Ticket nachträglich im Kundencenter kaufen
  • Handytickets
  • Nutzung von Zeitkarten
  • Verkauf im Fahrzeug (zur Vermeidung von persönlichem Kontakt kann die Übergabe von Geld und Ticket z.B. auf Ablage des Sitzes erfolgen)

Außerdem gilt weiterhin bei Erstattungen von Tickets der VBB-Tarif §10.
Weitere Infos auf der UVG Homepage unter www.WirbewegenSie.de

Aktualisierung 24.03.2020

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

aufgrund der seit gestern geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus (siehe Aktualisierung 23.03.2020) hat das Ministerium des Innern und für Kommunales für die Arbeitsfähigkeit von Standesämtern neue Weisungen erlassen. Nachfolgende, ergänzende Regelungen betreffen auch die Durchführung von Trauungen im Standesamt des Amtes Oder-Welse:

  • Gäste sind zu Eheschließungen nicht zuzulassen. Eine Ausnahme gilt nur für betreuungspflichtige Kinder der bzw. eines der Eheschließenden, sofern eine Betreuung nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann.
  • Sofern die Eheschließenden gleichwohl wünschen, dass Trauzeugen gemäß § 1312 Abs. 1 S. 2 BGB anwesend sind, muss die Eheschließung verschoben werden.
  • Diese Regelungen gelten entsprechend für die Umwandlung von Lebenspartnerschaften in Ehen.

Ich bitte um Verständis.

Detlef Krause
Amtsdirektor

Aktualisierung 23.03.2020

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

mit heutigem Datum tritt die neue »Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – SARS-CoV-2-EindV)« in Kraft. Diese wurde durch die Landesregierung am 22.03.2020 beschlossen. Mit der neuen Verordnung wird die bisherige Verordnung vom 17. März abgelöst. Die neue Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 19. April 2020 (mit Ausnahme der Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum; hier ist eine Geltungsdauer bis einschließlich 5. April festgelegt).

Bleiben Sie gesund!

Detlef Krause
Amtsdirektor

Aktualisierung 19.03.2020

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

vom Ministerium des Innern und für Kommunales wurde am 18.03.2020 eine Weisung für die Gewährleistung derArbeitsfähigkeit Standesämter während der Corona-Pandemie erlassen.

Die Arbeitsfähigkeit des Standesamtes und die Durchführung von Eheschließungen  im Trauzimmer des Amtes Oder-Welse, auch während der Corona Pandemie, ist grundsätzlich gewährleistet. Die ab sofort wirksame Weisung beinhaltet u.a. auch Regelungen für die Durchführung von bzw. Mitwirkung an Eheschließungen, wie:

  • Ab sofort sind Gäste zu Eheschließungen nicht zuzulassen. Eine Ausnahme gilt nur für die Kinder der Eheschließenden und die Trauzeugen.
  • Eine Eheschließung findet nur statt, wenn alle Beteiligen frei von Erkrankungen wie z.B. Husten, Schnupfen, Grippale Infekte sind.

Ich hoffe auf Ihr Verständnis.

Detlef Krause
Amtsdirektor

Aktualisierung 18.03.2020

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz hat am 17.03.2020 eine Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg erlassen. Die Verordnung tritt am 18.03.2020 in Kraft und endet mit Ablauf des 19. Aprils 2020. Die vollständige Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg finden Sie HIER.

Danach sind unter anderem folgende Festlegungen getroffen worden:

  1. Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, Ansammlungen und Versammlungen mit mehr als 50 Teilnehmern sind untersagt.
  2. Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, Ansammlungen und Versammlungen mit weniger als 50 Teilnehmern sind gestattet; jedoch hat der Veranstalter die anwesenden Personen in einer Anwesenheitsliste mit Angabe des Vor- und Familienname sowie der vollständigen Anschrift und Telefonnummer  zu erfassen. Eine Vorhaltung der Anwesenheitsliste für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung und der Vorlage beim zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen ist zu gewährleisten.
  3. Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, ect. ist untersagt.
  4. Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sind verboten.
  5. Die Benutzung von öffentlich zugänglichen Spielplätzen ist untersagt.

Der Landkreis Uckermark hat zudem in einem heutigen Rundschreiben erklärt, dass zu den unter Punkt 1 genannten Veranstaltungen auch Zusammenkünfte aufgrund von Traditionen, Osterfeuer, Brauchtumsfeuer, Frühlingsfeste und andere gesellschaftliche Ereignisse zählen, da hier regelmäßig mehr als 50 Personen zu erwarten sind.

Alle gemeindlichen Objekte, wie Dorfgemeinschaftshäuser, Gutshäuser, Dorfplätze, Sportanlagen und  Sporthallen, bleiben daher ab sofort bis auf Weiteres für jegliche Nutzung geschlossen.

Detlef Krause
Amtsdirektor

Stand 16.03.2020 / 15:30 Uhr
Aktualisiert 17.03.2020 / 14:30 Uhr

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

Coronaviren (CoV) können beim Menschen Krankheiten verursachen, die von leichteren Erkältungen bis hin zu schwereren Erkrankungen reichen. Infektionen des Menschen mit Coronaviren verlaufen meist mild und asymptomatisch. Es können auch Atemwegserkrankungen mit Fieber, Husten, Halskratzen, Atemnot und Atembeschwerden, eventuell Durchfall auftreten. In schwereren Fällen kann eine Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes respiratorisches Syndrom, ein Nierenversagen und sogar den Tod verursachen, überwiegend bei älteren Personen, oder Personen deren Immunsystem geschwächt ist. Das Virus SARS-CoV-2 hat sich in der kurzen Zeit nach seiner erstmaligen Entdeckung im Dezember sehr effizient durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch ausgebreitet.

Um eine Ausbreitung des Virus durch Tröpfcheninfektion einzudämmen und Ihre Gesundheit und die der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Amtsverwaltung zu schützen, sind folgende Maßnahmen nötig:

1. Seit Freitag, dem 13.03.2020 bleiben kommunale Einrichtungen und Gebäude der amtsangehörigen Gemeinden bis auf Weiteres geschlossen. Dies betrifft u.a. Spielplätze, Turnhallen, Sportplätze, Kultureinrichtungen sowie Dorfgemeinschaftshäuser.

2. Der Spiel- und Übungsbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist ab sofort auszusetzen.

3. Um eine Ausbreitung des Virus durch Tröpfcheninfektioneinzudämmen und Ihre Gesundheit und die der Mitarbeitenden der Amtsverwaltung zu schützen, bitte ich Sie, die Amtsverwaltung nur in dringend erforderlichen Anliegen und nach vorheriger telefonischer Anmeldung (033335 719-0) zu den regulären Sprechzeiten:

  • dienstags von 09:00 bis 18:00 Uhr sowie
  • donnerstags von 09:00 bis 17:00 Uhr

direkt aufzusuchen.

Für alle weiteren Anliegen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Amtsverwaltung selbstverständlich auch weiterhin zur Verfügung. Bitte nutzen Sie hierzu den Kontakt per Telefon und/oder E-Mail. 

Die Kasse wird für den öffentlichen Zahlungsverkehr geschlossen. Die Bürger werden gebeten, notwendige Zahlungen per Überweisung vorzunehmen.

4. Durch das Land Brandenburg sind folgende Regelungen zur Beschränkung sozialer Kontakte angekündigt, die ab Mittwoch, den 18. März in Kraft treten sollen:

Für den Publikumsverkehr zu schließen sind

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
  • Spielplätze.

Zu verbieten sind

  • Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie
  • die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
  • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

5. Veranstaltungen
Gemäß dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 12. März 2020

  • sind Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen sowie
  • auf alle nicht notwendigen Veranstaltungen unter 1.000 Teilnehmern zu verzichten.

6. Öffentlicher Personennahverkehr
Gemäß Mitteilung der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft vom 16.03.2020 bleibt der Fahrplan der UVG Buslinien bis zum 22.03.2020 unverändert bestehen.

7. Aussetzung von Besuchen von Altersjubilaren (Hauptamt)
Ältere Menschen gelten nach bisherigen Erkenntnissen als besonders gefährdete Personengruppe. Daher werden zum Schutz dieser Personengruppe bis auf Weiteres keine Besuche bei Altersjublaren seitens der Amtsverwaltung erfolgen.

8. Betrieb Kindertagesstätten 
Gemäß der infektionsschutzrechtlichen Allgemeinverfügung der Landrätin des Landkreises Uckermark gemäß § 28 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz über das Verbot des Betriebs von Kindertageseinrichtungen und nicht erlaubnispflichtigen Einrichtungen zur Beherbergung von Kindern und Jugendlichen und Heimvolkshochschulen vom 16.03.2020:

Der Betrieb wird von Kindertageseinrichtungen mit Wirkung vom 18. März 2020 bis zum 19. April 2020 untersagt.

Die Untersagung des Betriebs gilt für alle Formen der Kindertagesbetreuung im Sinne des Brandenburgischen Kindertagesstättengesetzes (KitaG). Hierzu zählen neben der Betreuung von Kindern in Krippen (0 bis 3 Jahre), in Kindergärten (ab 3 Jahre bis zur Einschulung) und Horten (Kinder in der Primarstufe bzw. Grundschule) auch alle weiteren bedarfserfüllenden Angebote gemäß § 1 Abs. 4 KitaG wie z.B. Spielkreise und integrierte Ganztagsangebote von Schule und Kindertagesbetreuung.

Die Untersagung gilt für alle öffentlichen und freien Träger.

Gruppen in den jeweiligen Kindertagesstätten (Krippe, Kindergarten Hort), in denen Kinder von Erziehungsberechtigten aus kritischen Infrastrukturbereichen betreut werden (Notfallbetreuung in kleinen Gruppen), sind von der Untersagung ausgenommen.

Über die Gewährung der Notbetreuung für Sorgeberechtigte, die mit der Wahrnehmung von Aufgaben in kritischen Infrastrukturbereichen betraut sind, entscheidet das Jugendamt des Landkreises Uckermark als örtlicher Träger der Kinder- und Jugendhilfe.

Dafür ist unverzüglich ein Antrag mit Anlagen beim Jugendamt abzugeben. Diesen Antrag können Sie HIER abrufen.

Grundvoraussetzung für eine Notbetreuung ist, dass beide Erziehungsberechtigte, im Falle von Alleinerziehenden, die Alleinerziehenden in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind, und eine häusliche oder sonstige individuelle bzw. private Betreuung nicht organisieren können.

Die Notbetreuung ist für Kinder von Beschäftigten aus folgenden Bereichen vorgesehen:

  • im Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, im medizinischen und im pflegerischen Bereich, der stationären und teilstationären Erziehungshilfen, in Internaten gemäß § 45 SGB VIII, der Eingliederungshilfe sowie der Versorgung psychische Erkrankter,
  • Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen sowie der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
  • Polizei, Rettungsdienst, Katstrophenschutz und Feuerwehr sowie die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Rechtspflege,
  • Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche,
  • Energie (Elektrizität, Gas und Mineralöl), Abfall, Wasser (Öffentliche Wasserversorgung und Öffentliche Abwasserbeseitigung), Öffentlicher Personennahverkehr, IT und Telekommunikation, Arbeitsverwaltung (Leistungsverwaltung),
  • Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und Versorgungswirtschaft,
  • in der fortgeführten Kindertagesbetreuung.

Kranke, krankheitsverdächtige, ansteckungsverdächtige Kindern werden nicht betreut!!!
Bei ersten Krankheitsanzeichen sind die Kinder unverzüglich abzuholen!!!

Detlef Krause
Amtsdirektor

Stand 17.03.2020 / 14:30 Uhr

Stand: 16.03.2020 – 15:58 Uhr

Coronavirus SARS-CoV-2 (Covid-19) – Informationsquellen

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

um sich bestmöglich über die aktuelle Situation zu informieren, finden Sie nachfolgend eine Auflistung von möglichen Informationsquellen zu verschiedenen Fragen.

Detlef Krause
Amtsdirektor

Stand: 13.03.2020 – 15:50 Uhr

Aktuelle Informationen zur Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Covid 19)

Nach den mir zur Zeit vorliegenden Informationen ist vorgesehen, sowohl die Schulen als auch die Kitas ab Mittwoch (18.03.2020) zu schließen. Für bestimmte Personengruppen ist bei entsprechender Notwendigkeit eine Betreuung der Kinder anzubieten. Diese Verfahrensweise soll voraussichtlich bis nach Ostern beibehalten werden.

Ich gehe davon aus, dass im Laufe des Nachmittags weitere Informationen von der Landesregierung vorliegen. Diese werden wir zeitnah veröffentlichen bzw. spätestens am Montag an dieser Stelle informieren.

Detlef Krause
Amtsdirektor

Presseinformationen des Landkreises Uckermark
Infektionsschutzrechtliche Allgemeinverfügung der Landrätin des Landkreises Uckermark gemäß § 28 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz für Reiserückkehrende aus Risikogebieten und besonders von der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 betroffenen Gebieten zur Beschränkung des Besuchs von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und stationären Einrichtun-gen der Pflege- und Eingliederungshilfe vom 13.03.2020Presseinformationen des Landkreises Uckermark

Infektionsschutzrechtliche Allgemeinverfügung der Landrätin des Landkreises Uckermark gemäß § 28 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz zum Umgang mit größeren Veranstaltungen im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und CO-VID-19 vom 13.03.2020